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 WRANGELSBURG  

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Spes und Fides

Wrangelsburg, ein Dorf mit ein paar hundert Einwohnern zwischen Greifswald, Wolgast und Anklam, wurde erstmalig im 15. Jahrhundert erwähnt, hieß damals aber noch Vorwerk.

Benannt ist der Ort heute nach dem Generalissimus Carl Gustav Wrangel, der von 1648 bis 1652 das Amt des Generalgouverneurs in Schwedisch-Pommern ausübte. Vom alten Renaissanceschloss, das Wrangel ab 1652 in ein Barockschloss um- und ausbauen ließ, ist heute leider fast nichts mehr erhalten, abgesehen von zwei Sandsteinreliefs (siehe Foto oben), auf denen Spes (Hoffnung) und Fides (Treue) dargestellt sind, und ein paar spärlichen Mauerresten (siehe folgendes Foto).

Mauerreste des Vorgängerschloss in Wrangelsburg

Das heutige Herrenhaus in Wrangelsburg (siehe Foto unten und in der rechten Spalte) wurde um 1880 von Johannes Carl Leopold von Homeyer errichtet. Es liegt landschaftlich sehr reizvoll an einem See. Zwischen Herrenhaus und See befindet sich schon seit dem 17. Jahrhundert eine weiträumige Parkanlage (siehe Bild oben), die letztendlich nach englischen Vorbildern gestaltet wurde. Nach der Enteignung 1945 diente das Schloss zu DDR-Zeiten als Krankenpflegeheim und Kinderheim. Derzeit wird das Gebäude von der Gemeindeverwaltung genutzt.

Eine weitere kleine Sehenswürdigkeit in Wrangelsburg ist eine 1842 auf dem Friedhof erbaute Grabkapelle.

   Schloss Wrangelsburg

Orte in der unmittelbaren Umgebung:
Wusterhusen, Ranzin und Karlsburg

Schloss Spyker auf Rügen, das ebenfalls von Wrangel umgebaut wurde, ist im Gegensatz zum ursprünglichen Wrangelsburger Schloss noch komplett erhalten: siehe Fotos 1 und 2 in der Rubrik Schlösser und Herrenhäuser auf Rügen

Nützliche Links:

http://www.amt-zuessow.de

© Andreas Reuter

Schlossgiebel