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Wilhelmshof findet man ein paar Kilometer vor der Grenze zu Polen an
der Bundesstraße 104. Dieses Dorf ist so klein, dass man
aufpassen muss, nicht unbemerkt daran vorbeizufahren. Ja, diese
Ortschaft ist sogar so klein, dass die Bezeichnung Dorf
fast eine Übertreibung ist: Vielmehr stehen hier und da in
großem Abstand eine handvoll Häuser entlang einer schmalen, asphaltierten Straßen in
einer schönen, leicht hügeligen Landschaft. Das obere
Foto vermittelt einen guten Eindruck von der dortigen
Zivilisationsdichte.
Neben der reizvollen landschaftlichen
Umgebung bietet Wilhelmshof noch eine weitere Attraktion: eine
kleine Jugendstilkirche, die einsam am Straßenrand den Fuße
eines Hügels säumt. Sie wurde zwischen 1910 und 1913 gebaut.
Bemerkenswert sind die geschwungene, durch eine Laterne
unterbrochene Turmspitze und die Fachwerkfenster an den
Längsseiten, die rundbogig übergiebelt sind (siehe Foto unten).
Die Pastellfarben der Fassaden lassen den kleinen Sakralbau sehr
heiter und freundlich, fast spielerisch wirken. Im Inneren ist die Ausstattung noch
weitgehend original.
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