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Wiek auf Rügen

Die Gemeinde Wiek liegt im nördlichen Teil Rügens auf der Halbinsel Wittow, deren bekannteste Sehenswürdigkeit die rund 10 Kilometer vom Dorf entfernte Steilküste Kap Arkona ist.

Mittelalterliche Dorfkirche St. Georg

Als unspektakulär, aber durchaus reizvoll wird das Dorf in einem Reiseführer zutreffend beschrieben. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert in das Jahr 1165. In früheren Zeiten lebte man von der Fischerei und vom florierenden Hafenbetrieb am Wieker Bodden, während heute der Tourismus vom Frühjahr bis in den Herbst die Haupteinnahmequelle ist. Wie in allen anderen kleinen Orten auf Rügen wünschen sich auch im beschaulichen Wiek Fuchs und Hase (und etwa 1200 weitere offizielle Dorfbewohner) während der Wintertage eine gute und geruhsame Nacht.

Ansicht über den Wieker Bodden

Neben der landschaftlich überaus gefälligen Lage von Wiek an einem weitläufigen Bodden muss unbedingt auch die schöne mittelalterliche Dorfkirche als Sehenswürdigkeit erwähnt werden. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von Zisterziensermönchen erbaut und dem Heiligen Georg geweiht. Auffällig ist besonders der mit vielen weiß verputzten Spitzbogenblenden geschmückte Giebel, über dessen Scheitelpunkt ein Dachreiter mit Spitzhelm thront. Ein hölzerner Glockenturm, der allerdings nicht einmal die Hälfte der Kirchenhöhe erreicht, befindet sich freistehend neben dem sakralen Gebäude. Eine Besichtigung des Kirchenschiffes ist nicht nur wegen des ansehnlichen barocken Altars unbedingt empfehlenswert.

Ortsbild
Ortsbild von Wiek auf Rügen

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siehe auch Rügen

Nützliche Links:
Offizielle Homepage

© Andreas Reuter