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Einwohner zählt Ueckermünde und gehört damit zu den
mittelgroßen Städten Vorpommerns. Ihren Namen verdankt die
Stadt ihrer geographischen Lage: Am östlichen Altstadtrand
entlang und nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt fließt
die Uecker in das Stettiner Haff. Nahe der Mündung befindet
sich auch das sogenannte Haffbad, der stadteigene feinsandige
Badestrand.
Das Hafengebiet ist besonders reizvoll.
Historische Fassaden und Segelyachten säumen die beidseitig
schön ausgebaute Promenade. Von hier aus sind auch
Bootsausflüge auf größeren Schiffen in die nähere Umgebung
bis nach Polen möglich. Der teils verputzte, teils
fachwerksichtige Ackerhof nahe der Ueckerbrücke ist vielleicht
der interessanteste Gebäudekomplex am Hafen.
Nicht unweit vom Hafen liegt das alte Herzogsschloss,
das heute sowohl das Rathaus der Stadt Ueckermünde beherbergt
als auch das sogenannte Haffmuseum mit Exponaten zur
Stadtgeschichte, Schifffahrt, Schiffbau und Fischfang. Von der
ursprünglich vierflügeligen Schlossanlage aus der Mitte des
16. Jahrhunderts sind noch der Südflügel und ein Turm
erhalten.
Schöne Fassaden und ein Brunnen mit
Fischerskulptur schmücken den rechteckigen Marktplatz
von Ueckermünde. Auf diesem Platz stand einst das Rathaus der 1260
mit lübischem Stadtrecht versehenen Stadt. Die Umrisse des
ursprünglichen Rathaus kann man heute in der Pflasterung des
Marktplatzes erkennen.
Das Schiff der St.-Marienkirche, die in
einer Linie zentral zwischen Schloss und Marktplatz liegt, wurde
in der heutigen Gestalt kurz nach 1750 im spätbarocken Stil
errichtet. 1863 wurde ein hoher, neugotischer Turm angefügt,
von dem man eine schöne Aussicht genießen kann.