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 STOLPE

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Das 500-Seelen-Dorf im Landkreis Ostvorpommern liegt landschaftlich recht reizvoll am mittleren Lauf der Peene. 1136 wird es im Zusammenhang mit der Ermordung des pommerschen Herzogs Wartislaw I. zum ersten Male urkundlich erwähnt. Ein paar Jahre später wird an gleicher Stelle ein Kloster gegründet, das als das erste seiner Art in Vorpommern gilt. Leider wurde das Benediktinerkloster während des 30-Jährigen-Krieges zerstört. Die sehenswerte Reste der Klosterkirche werden heute durch ein futuristisch anmutendes Schutzdach überspannt.
(In Verchen, rund 40 km peeneaufwärts, steht übrigens noch eine erhaltene, ehemalige Benediktinerinnen-Klosterkirche.)

Die heutige Kirche in Stolpe ist ein neugotischer Bau vom Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Relief über dem Portal erinnert an oben erwähnten Herzog Wartislaw I., der als erster slawischer Regionalfürst zum Christentum übergetreten war und später heilig gesprochen wurde.

Das ehemalige Gutshaus in Stolpe, das inmitten einer herrlichen Parkanlage liegt, wird heute als Hotel genutzt. In seiner Umgebung befinden sich zugehörige Wirtschaftsgebäude, die denselben gepflegten Eindruck vermitteln. Eine weitere Sehenswürdigkeit des Dorfes stellt der alte Fährkrug dar, ein reetgedecktes Fachwerkhaus, das, wie der Name es schon vermuten lässt, in unmittelbarer Nähe des Peene-Ufers gebaut wurde.
 


 

Orte in der Umgebung:
Jarmen, Neetzow, Müggenburg
und Anklam

Nützliche Links:
Wikipedia: Stolpe (Peene)

     © Andreas Reuter