Inhalt

 Altentreptow

 Anklam

 Barth

 Demmin

 Gartz

 Greifswald

 Grimmen

 Heringsdorf

 Pasewalk

 Peenemünde

 Rügen

 Stralsund

 Tribsees

 Ueckermünde

 Wolgast

 ...

  Weitere Orte:

 

 SPANTEKOW  

www.vorpommern-infoweb.de

zur Übersichtskarte

Relief über dem Eingang zur Burg

Das Dorf Spantekow und seine Burg

Über dem Eingang zur Festung Spantekow befindet sich zwischen zwei Halbsäulen ein Relief, das den Bauherrn Ulrich von Schwerin nebst Gemahlin zeigt. Von der um 1560 im Auftrage des eben erwähnten Adeligen errichteten Festungsanlage, die eine Vorgängerburg aus dem Mittelalter ersetzte, ist leider nicht mehr alles vorhanden. Dennoch kann man sie als eine der am besten erhaltenen Burgen Norddeutschlands und als eine immer noch außergewöhnliche Sehenswürdigkeit bezeichnen.

Burg Spantekow

Die Anlage war ursprünglich ganzseitig von einem Wassergraben und einem Außenwall umgeben. Um das Eingangstor besser erreichen zu können, hat man schon vor langer Zeit rund 20 Prozent des Wallgrabensystems nivelliert, d. h. den Graben zugeschüttet und den Wall eingeebnet. Die heute noch vorhandenen 80 Prozent dieses vorgelagerten Verteidigungssystems illustrieren aber immer noch anschaulich die Kunst frühneuzeitlichen Festungsbaus. Ebenso deutlich sichtbar wird der Defensivcharakter der Burg in Spantekow am umlaufenden Festungsmauerring, von dem sich auch noch sehr beachtliche und imposante Reste erhalten haben. Wassergraben und Mauerring umschlossen einst eine nahezu rechteckige Festungsinsel, an deren vier Ecken sich Bastionen vorschoben. Auf dem geschützten Areal dieser Insel befinden sich heute noch ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude und ein um 1900 leicht umgebautes Renaissanceschloss, dessen obere Geschosse weithin sichtbar über den Mauerring emporschießen, wie man auf den folgenden Fotos sehen kann.

Festungsmauer, Schloss und Graben

Spantekow und seine Burg  liegen rund 15 km südwestlich von Anklam. Das Dorf selber, dessen Einwohnerzahl heute etwas mehr als 1000 beträgt, wird im 14. Jahrhundert erstmalig in einer Urkunde dokumentiert. Die Ursprünge des Dorfes werden aber in wesentlich älterer Zeit liegen, da sein Name einen slawischen Ursprung vermuten lässt.

Last, but not least eine weitere Sehenswürdigkeit neben der Burg: Der schöne, mit einer barocken Haube gekrönte Fachwerkturm der Kirche in Spantekow wurde im Jahre 1734 hochgezogen. Er wurde an das schlichte, aus dem 15. Jahrhundert stammende Schiff angefügt, zu dessen beachtenswerten Ausstattungsstücken u. a. eine Renaissancekanzel zählt.


Lokales Verkehrsschild

Historisches Wohnhaus in Spantekow

Orte in der unmittelbaren Nähe:
Anklam, Neetzow, Klempenow, Landskron, Müggenburg
und Auerose

Nützliche Links:
http://www.burg-spantekow.de

© Andreas Reuter

Fachwerkkirchturm

Kirche im Dorf Spantekow

Schöne Schlösser stehen in in Hohendorf, Karlsburg, Kartlow, Mellenthin, Müggenburg, Neetzow, Parow, Penkun, Schlemmin und Turow. Eine weitere gut erhaltene Burganlage ist in Landskron vorhanden.
Siehe außerdem: Schlösser auf Rügen