Auf
halbem Weg von Greifswald nach Stralsund liegt Reinberg.
In dem kleinen Dorf, das heute etwas mehr als 1000 Bewohner
aufweisen kann, werden wohl Mitte des 13. Jahrhunderts erste
Siedler sich niedergelassen haben: Aus dieser Zeit nämlich stammt
der Feldsteinchor der schönen Dorfkirche. Erstmalig erwähnt wird
Reinberg jedoch erst 1325.

Einige Rügen-Urlauber müssten das Dorf eigentlich kennen: Um
zur Rügenfähre nach Stahlbrode (siehe vorhergehendes Bild) zu gelangen, muss man rund 3 km
vorher Reinberg durchfahren. Man kann aber auch anhalten, denn
das Dorf bietet neben einer großen Linde eine weitere hübsche
Sehenswürdigkeit: die eben schon erwähnte gotische Kirche.

Die dreischiffige Backsteinhalle entstand
mit An- und Erweiterungsbauten während des 13., 14. und 15.
Jahrhunderts. Im Osten fügte man der Halle, deren Giebel mit
Spitzbogenblenden geschmückt sind, einen Chor aus Feldsteinen
an, im Westen einen quadratischen Turm, dessen obere Geschosse
aus Holz gezimmert sind. In ihrem Inneren wartet sie mit
Wandmalereinen aus dem Mittelalter und jahrhundertealten
Ausstattungsgegenständen auf.

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