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Auf halbem Weg von Greifswald nach Stralsund liegt Reinberg.
In dem kleinen, mittlerweile etwas mehr als 1000 Bewohner zählendem Dorf, das bis zum Jahre 2009 sogar ein selbständiges Gemeinwesen war und
heute Teil der neu geschaffenen Gemeinde Sundhagen ist, werden sich wohl Mitte des 13. Jahrhunderts erste Siedler niedergelassen haben: Aus dieser Zeit nämlich stammt
der Feldsteinchor der schönen Dorfkirche. Erstmalig dokumentarisch erwähnt wird Reinberg jedoch erst 1325.

Einige Rügen-Urlauber müssten das Dorf eigentlich kennen: Um
zur Rügenfähre nach Stahlbrode (siehe vorhergehendes Bild) zu gelangen, muss man rund drei Kilometer vorher Reinberg durchfahren. Man kann aber auch anhalten, denn
das Dorf bietet neben einer großen Linde und einer Reihe alter Fachwerkhäuser im Ortskern eine weitere hübsche Sehenswürdigkeit: die eben schon erwähnte gotische Kirche.

Die dreischiffige Backsteinkirche entstand mit An- und
Erweiterungsbauten während des 13., 14. und 15. Jahrhunderts. Das Schiff bzw. die Halle, dessen Giebel aufwändig mit
Spitzbogenblenden geschmückt ist, wurde an den schon vorher vorhandenen Chor aus Feldsteinen angefügt. Sein Giebel ist
ebenfalls prächtig gegliedert. An das Schiff baute man dann noch einen quadratischen Turm, dessen obere Geschosse aus Holz
gezimmert sind. In ihrem Inneren wartet die Kirche in Reinberg mit Wandmalereinen aus dem Mittelalter und jahrhundertealten Ausstattungsgegenständen auf.

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