Obgleich
es noch andere interessante Bauwerke in Nehringen gibt, kann man
zurecht die niedliche kleine Holzklappbrücke über die
Trebel als das Wahrzeichen des kleinen Dorfes nennen. Anfang des
20. Jahrhunderts wurde sie errichtet. In ihrer
Konstruktionsweise nach niederländischen Vorbildern ist sie der
Brücke im Greifswalder Vorort Wieck recht ähnlich, aber nur
eine Nummer kleiner.
 
Wenn man längs dem Flüsschen Trebel von
Tribsees nach Demmin fährt, stößt man etwa auf halbem Wege
auf Nehringen. Nicht nur aufgrund der gerade beschriebenen kleinen Brücke ist dieser
Ort ein bedingungsloser "Photo Stop" oder, um es noch moderner
auszudrücken, ein wirkliches "Must See". Außerdem
haben sich noch weitgehend die schönen alten
Dorfstrukturen rund um einen zentralen Platz erhalten:
Der ehemalige Herrensitz, Wirtschaftsgebäude und die barocke
Dorfkirche St. Andreas bilden ein beeindruckendes historisches
Bauensemble. Eine Besichtigung des gepflegten Kirchenschiffes
mit seiner kostbaren barocken Ausstattung ist empfehlenswert.
Unweit der Dorfkirche in einer Straße, die vom zentralen Platz
wegführt, reihen sich viele alte Fachwerkhäuser aneinander,
darunter ein Haus aus dem Jahre 1730, das als Pfarrwitwensitz
und Küsterei diente.


Reste einer mittelalterlichen Burg, einen 15 m
hohen alten Bergfried aus Backstein, findet man im Park.
Diese Burg diente früher der Grenzsicherung, denn die Trebel
bildete die historische Grenze zwischen Pommern und Mecklenburg.
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