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wird das ehemalige Fischer- und Bauerndorf Lubmin
erstmalig erwähnt, kurze Zeit später gelangte es in den Besitz
des Klosters Eldena, dessen Ruinen im heutigen Greifswalder
Vorort Eldena noch zu sehen sind. In der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Lubmin allmählich
ein Urlaubsort und Seebad. Es war vor allen Dingen der
Greifswalder Mittelstand, der per Kleinbahn oder Dampfer zwecks
Naherholung anreiste. Auch heute noch gibt es eine Seebrücke in Lubmin,
an der Schiffe anlegen können (siehe Bild oben), die Zugverbindung
dagegen ist eingestellt. Das alte Bahnhofsgebäude ist mittlerweile in
das sogenannte Seebadzentrum integriert (siehe folgendes Foto).

 
Fast 2000 Einwohner zählt die Gemeinde am
Greifswalder Bodden heute. Der Ort ist dicht mit Kiefern
bewaldet, die bis an den Strand heranreichen. Überhaupt erweckt
das Seebad Lubmin bisweilen den Eindruck, als ob es in den
Kiefernwald hineingebaut worden wäre. Der Strand, Lubmins Trumpfkarte, ist lang, steinlos und breit.
Ach, übrigens: Dank einer
innigen deutsch-russischen Männerfreundschaft (zwischen Gerhard
und Wladimir) wird unweit Lubmins demnächst eine ziemlich lange Gas-Pipeline
enden und Deutschlands Energieversorgung auch in Zukunft
sicherstellen.

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