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 LUBMIN  

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1271 wird das ehemalige Fischer- und Bauerndorf Lubmin erstmalig erwähnt, kurze Zeit später gelangte es in den Besitz des Klosters Eldena, dessen Ruinen im heutigen Greifswalder Vorort Eldena noch zu sehen sind. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Lubmin allmählich ein Urlaubsort und Seebad. Es war vor allen Dingen der Greifswalder Mittelstand, der per Kleinbahn oder Dampfer zwecks Naherholung anreiste. Auch heute noch gibt es eine Seebrücke in Lubmin, an der Schiffe anlegen können (siehe Bild oben), die Zugverbindung dagegen ist eingestellt. Das alte Bahnhofsgebäude ist mittlerweile in das sogenannte Seebadzentrum integriert (siehe folgendes Foto).

Fast 2000 Einwohner zählt die Gemeinde am Greifswalder Bodden heute. Der Ort ist dicht mit Kiefern bewaldet, die bis an den Strand heranreichen. Überhaupt erweckt das Seebad Lubmin bisweilen den Eindruck, als ob es in den Kiefernwald hineingebaut worden wäre. Der Strand, Lubmins Trumpfkarte, ist lang, steinlos und breit.

Ach, übrigens: Dank einer innigen deutsch-russischen Männerfreundschaft (zwischen Gerhard und Wladimir) wird unweit Lubmins demnächst eine ziemlich lange Gas-Pipeline enden und Deutschlands Energieversorgung auch in Zukunft sicherstellen.

Nahe Orte:
Wusterhusen, Loissin, Ludwigsburg, Kemnitz, Kröslin, Freest
und Wrangelsburg
Nützliche Links:
http://www.seebad-lubmin.de

© Andreas Reuter

Weitere Badeorte mit Ostseestränden in Vorpommern, die hier vorgestellt werden:

Ahrenshoop, Freest, Heringsdorf, Loissin, Ludwigsburg, Prerow u. Zingst;

siehe außerdem: Seebäder in Vorpommern