Loitz,
10 km nordöstlich von Demmin gelegen, erhielt 1242 Stadtrecht
nach Lübecker Vorbild. Die Kleinstadt an der Peene hat heute
rund 4500 Einwohner. Sehenswert ist die St. Marienkirche, ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut, im 19.
Jahrhundert aber stark verändert. Der Kirchturm, der von einer
barocken Haube gekrönt wird, erreicht eine Höhe von 46 Metern.
Durch ihre weiße Verputzung hebt St. Marien sich von vielen anderen
Kirchen in Vorpommern deutlich ab, die in der Regel
backsteinsichtig sind. Auch ihr Innenraum mitsamt
Ausstattung ist bemerkenswert.

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist
in Loitz noch das Steintor (siehe Bild oben) erhalten.
1701 wurde das Obergeschoss zerstört und durch einen neuen
Aufbau ersetzt, der sowohl als Gefängnis als auch als Wohnung
diente.
Auch das Rathaus
am Marktplatz (siehe
folgendes Bild), ein rechteckiger, siebenachsiger und zweigeschossiger
Putzbau des ausgehenden 18. Jahrhunderts, steht unter
Denkmalschutz.
Die über
100 Jahre alte einspurige Peenebrücke, ein überaus
interessantes technisches Denkmal (siehe Foto ganz unten), ist
eine der letzten noch funktionsfähigen Handdrehbrücken in Europa
und ein weiteres, unbedingtes "Muss man gesehen haben" in Loitz.
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