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In diese Zeit des beginnenden Spätmittelalters fällt auch der
erste schriftliche Hinweis auf eine Burg in Löcknitz. Die ursprüngliche Slawenburg aus Holz und Pfählen wurde um 1400 durch
eine massiv gebaute Festung an gleicher Stelle ersetzt. Von dieser mittelalterlichen Burg sind sowohl Reste der Umwallung
und der Ringmauer als auch noch ein Turm erhalten, den man heute zwecks einer schönen Aussicht auf die Umgebung
besteigen kann. Direkt neben dem Turm befindet sich übrigens die Touristen-Information.
 
Löcknitz, das in seiner
Geschichte kurze Zeit zu Pommern gehörte, die längste Zeit aber auf brandenburgischen Gebiet lag, ist nach 1990 wieder
Vorpommern zugeschlagen worden. Die 3000-Einwohner- Stadt befindet sich geographisch gesehen sogar in einer doppelten
Randlage: Die Grenze zu Polen ist auch nicht besonders fern.
Neben dem schon erwähnten Burgturm bietet der Ort noch eine weitere Sehenswürdigkeit
ersten Ranges: Die zwischen 1869 und 1871 mit gelben Backsteinen errichtete Kirche im neugotischen Stil gefällt besonders
wegen ihrer eleganten und ausgewogenen Bauweise. Kurz gesagt: Ihre Anklänge an italienische Kirchen bringt etwas südländisches
Flair in diese zwar schöne, aber eher nüchterne Ecke Norddeutschlands. Der grazile Kirchturm ist zwar etwas schlanker
als der Burgturm, dafür aber höher. 45 Meter beträgt der Abstand zwischen dem Boden und der Kreuzspitze.
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