Gerade
einmal 400 Einwohner zählt die rund 8 km westlich von
Greifswald liegende Gemeinde Levenhagen, ein Dorf, wo sich heute
Fuchs, Hase und Storch gegenseitig eine gute Nacht wünschen.
Früher war Levenhagen etwas bedeutender: Vom 15. bis zum 17.
Jahrhundert war das Dorf ein Pilgerort.
Daran erinnert noch die kleine Wallfahrtskapelle
(siehe Bild unten), ein quadratischer Backsteinbau, der Anfang
des 15. Jahrhunderts für ein wundertätiges Marienbild
errichtet wurde. Rund 100 m entfernt befindet sich die
Dorfkirche St. Maria und Johannes (siehe Bild oben). Der
gotische Backsteinbau mit verbretterten Fachwerkturm wurde
Anfang des 15. Jahrhunderts vollendet. Ein
weiterer, ehemals bedeutender Marienwallfahrtsort in der Region
ist Kenz in
der Nähe von Barth.
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