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Gerade einmal 400 Einwohner zählt die rund 8 Kilometer westlich von
Greifswald liegende Gemeinde Levenhagen, eine Ansammlung von Dörfern, in denen sich noch heute Fuchs, Hase und Storch
gegenseitig eine gute Nacht wünschen. Früher hatte Levenhagen allerdings eine etwas größere Bedeutung: Vom 15. bis zum 17.
Jahrhundert war das Dorf nämlich ein Pilgerort.

Daran erinnert noch die kleine Wallfahrtskapelle
(siehe Bild unten), ein quadratischer Backsteinbau mich reich verziertem Giebel. Sie wurde um das Jahr 1430 für die Aufnahme
eines wundertätigen Marienbilds errichtet. Rund 50 Meter entfernt befindet sich die
Dorfkirche St. Maria und Johannes (siehe Bilder oben und rechts). Der
gotische Backsteinbau mit verbretterten Fachwerkturm wurde Anfang des 15. Jahrhunderts in seinen heutigen äußeren Formen vollendet.
Eine Kirche in Levenhagen ist aber schon durch eine Urkunde für das Jahr 1280 bezeugt. Unter ihrer Innenausstattung ragen
besonders ein Altar aus dem Jahre 1646, mittelalterliche Wandmalereien und ein Taufbecken aus der gleichen Zeit hervor.
Ein weiterer, ehemals bedeutender Marienwallfahrtsort in der Region
ist übrigens Kenz in der Nähe von Barth.
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