Das Dorf Leopoldshagen
Zentral zwischen Anklam und Ueckermünde liegt nahe des
Oder- bzw. Stettiner Haffs das Dorf Leopoldshagen, welches noch nicht einmal 1000 Einwohner ihre Heimat nennen. Die Siedlung ist
nahezu ein typisches Ein-Straßen-Dorf, das sich fast nur in die Länge, kaum in die Breite zieht. Mit anderen Wort: Die bewohnte
Ortsfläche beträgt etwa 2000 x 500 Meter. Als typisches Straßenreihendorf wurde Leopoldshagen auch 1748 angelegt. 1752
benannte Friedrich II. schließlich den neu entstandenen Ort nach dem preußischen General Leopold Maximilian von Anhalt-Dessau.
Die niedliche Fachwerkkirche mit
eingezogenen Turm befände sich quasi mitten auf der Dorfhauptstraße in Leopoldshagen, wenn beide Fahrspuren sich
vorher nicht vergabeln und später wieder vereinigen und so eine kleine Verkehrsinsel für die Kirche bilden würden. Sie wurde
unmittelbar nach der Ortsgründung in den Jahren zwischen 1753 und 1755 errichtet. Im Inneren der Kirche sind ein spätbarocker
Kanzelaltar aus der Erbauungszeit und eine kleine Grünebergorgel aus dem Jahre 1872 sehenswert.
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