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Krummin befindet sich im nordwestlichen Abschnitt der
Insel Usedom an einer Ausbuchtung des Peenestroms, die man
Krumminer Wiek nennt. Die großen Touristenströme führen
rund zwei Kilometer südlich über die B 111, dem
Usedom-Highway, an dem kleinen Dorf vorbei. Dennoch profitiert
auch Krummin ein bisschen vom Fremdenverkehr. Neben ein paar
Ferienwohnungen bietet der Ort auch ein paar echte
Attraktionen. Die erste Sehenswürdigkeit ist bereits das
letzte Stück des Anfahrtsweges: Wenn man von der B 111
abbiegt, muss man die schönste Allee auf der Insel,
die aus rund 300 hundertjährigen Linden besteht, durchfahren,
um zum Dorf zu gelangen.

Größtes Gebäude in Krummin ist die Kirche St.
Michael. Das sakrale Bauwerk wurde im 19. Jahrhundert
durchgreifend renoviert und auch durch einen Turm erweitert.
Nahezu unverändert hat sich aber der Chor mit seinen mächtigen
Strebepfeilern erhalten. St. Michael war früher Bestandteil
eines Zisterzienserklosters, dessen Konventsgebäude jedoch
während des 30-Jährigen Krieges zerstört wurden.

Im Zusammenhang mit oben erwähntem Kloster wird
Krummin zum ersten Male 1309 urkundlich erwähnt. Neben der
ehemaligen Klosterkirche wartet das kleine, scheinbar am Ende
der Welt liegende Dorf ebenfalls mit ein paar netten
reetgedeckten Häuschen auf. Außerdem sollte man einen Blick
vom Hafen aus auf die Krumminer Wiek (Bucht) und die Steilküste
der Halbinsel Gnitz auf keinen Fall unterlassen.

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