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Die 1249 geweihte Kirche
in Kartlow ist mit Ausnahme des Turmes, der 1869 angefügt wurde, ein Werk der frühen Gotik. Der mit einem Sterngewölbe gedeckte Chor
besteht aus Feldsteinen, das sich anschließende, flach mit Holz gedeckte Schiff aus Backsteinen.
Der größte Teil der Innenausstattung ist nicht mehr original, sondern stammt wie der Turm aus der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts. Die Orgel wurde von Barnim Grüneberg in Stettin hergestellt.
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Schon im 13. Jahrhundert stand in Kartlow ein Schloss der pommerschen Herzöge, von dem allerdings heute
nichts mehr vorhanden ist. Es wurde während des 30-Jährigen-Krieges zerstört. Das heutige Schloss stammt aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts und war viele Generationen lang das Gutshaus der Familie von Heyden, die wie alle Gutsbesitzerfamilien in der
Region nach dem 2. Weltkrieg schließlich enteignet wurde.

Das imposante Herrenhaus ließen die
von Heyden nach Plänen des berühmten Architekten und Schinkelschülers Friedrich Hitzig erbauen, der sich bei
seinem Entwurf hauptsächlich der Formensprache der Gotik und Renaissance bediente. Auffälligste Elemente dieses Baus sind die
beiden Türme, die vielen Giebel und die nahezu betonte unsymmetrische Gesamtanordnung. Man kann sicherlich behaupten,
dass die Wirkung des Schlosses auch auf den heutigen Betrachter
immer noch märchen- und zauberhaft ist. Oder anders gesagt: Schloss Kartlow
versprüht ununterbrochen seit seiner Erbaung bis in unsere Epoche den Zeitgeist der Romantik.
Zugehörige Wirtschaftsgebäude aus
dem 19. Jahrhundert wie z. B. ein Pferdestall sind ebenfalls noch teilweise vorhanden.
Leider ist die von Peter Joseph Lenné entworfene Parkanlage,
die sich unmittelbar ans Schloss anfügt, durch spätere Eingriffe stark verändert worden.
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