Hohendorf bei Wolgast
Das mehrere hundert Einwohner zählende und nahe des Peenestroms
liegende Dorf Hohendorf bei Wolgast im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurde Anfang des
14. Jahrhunderts erstmalig urkundlich erwähnt. Wie der Ortsname es schon verrät, wurde das Dorf tatsächlich um und auf einer
kleinen Anhöhe angelegt. Diese Anhöhe heißt Kirchberg.
Nomen est omen: Auf dessen Gipfel thront
nämlich eine kleine gotische Kirche aus Back- und Feldsteinen (siehe Foto oben), deren Chor als ältester Bauteil aus dem 13. Jahrhundert
stammt. Das Schiff wurde im 14. Jahrhundert angefügt. Der Turm mit Spitzhelm ist in seiner heutigen Gestalt im 16. Jahrhundert
vollendet worden. Interessant ist der zweigliedrige Aufbau des Turmschaftes: Das untere Drittel wurde in massiver Bauweise, der
Abschluss dagegen in Holzbauweise ausgeführt. Bemerkenswert ist ferner der kreuz- und blendengeschmückte Chorgiebel (siehe Foto unten).
Als ein weiteres Highlight des Dorfes Hohendorf
darf man gewiss den idyllischen Blick vom Rande des Kirchberg aus über die weitläufige Peenestromlandschaft
in der Umgebung (siehe Fotos oben und rechte Spalte) bezeichnen. Der Peenestrom, ein Mündungsarm der Oder, der aber auch von der
Peene mit Wasser gespeist wird, ist hier zuerst etwa 500 Meter breit und buchtet sich dann zum so genannten Hohendorfer See aus.
Ansonsten kann man eigentlich nichts weiteres bemerkenswertes über den kleinen Ort berichten.
Vielleicht noch folgendes, ohne den Einwohnern von Hohendorf dabei zu nahe zu treten: Hier liegt sicherlich der berühmte und oft zitierte tote Hund begraben.
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