Die
mehrere hundert Einwohner zählende und nahe des Peenestroms
liegende Gemeinde Hohendorf bei Wolgast wurde Anfang des
14. Jahrhunderts erstmalig urkundlich erwähnt. Wie der Ortsname
es schon verrät, wurde das Dorf tatsächlich um und auf einer
kleinen Anhöhe angelegt.

Auf dessen "Gipfel" thront eine kleine
gotische Kirche aus Back- und Feldsteinen (siehe Foto
oben), deren Chor als ältester Bauteil aus dem 13. Jahrhundert
stammt. Das Schiff wurde im 14. Jahrhundert angefügt. Der Turm
mit Spitzhelm ist in seiner heutigen Gestalt im 16. Jahrhundert
vollendet worden. Interessant ist der zweigliedrige Aufbau des
Turmschaftes: Das untere Drittel wurde in massiver Bauweise, der
Abschluss dagegen in Holzbauweise ausgeführt. Bemerkenswert ist
ferner der kreuz- und blendengeschmückte Chorgiebel (siehe Foto
unten).
Ein weiteres Highlight des Dorfes Hohendorf ist
der Blick von seiner Anhöhe über die weitläufige
Peenelandschaft (siehe Foto oben). Ansonsten liegt im Orte eher
der berühmte tote Hund begraben.