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   HOHENDORF (OVP)   www.vorpommern-infoweb.de
Blick über den tiefergelegenen Teil des Dorfes auf den Peenestrom in nördliche Richtung

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Die mehrere hundert Einwohner zählende und nahe des Peenestroms liegende Gemeinde Hohendorf bei Wolgast wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erstmalig urkundlich erwähnt. Wie der Ortsname es schon verrät, wurde das Dorf tatsächlich um und auf einer kleinen Anhöhe angelegt. 

Auf dessen "Gipfel" thront eine kleine gotische Kirche aus Back- und Feldsteinen (siehe Foto oben), deren Chor als ältester Bauteil aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das Schiff wurde im 14. Jahrhundert angefügt. Der Turm mit Spitzhelm ist in seiner heutigen Gestalt im 16. Jahrhundert vollendet worden. Interessant ist der zweigliedrige Aufbau des Turmschaftes: Das untere Drittel wurde in massiver Bauweise, der Abschluss dagegen in Holzbauweise ausgeführt. Bemerkenswert ist ferner der kreuz- und blendengeschmückte Chorgiebel (siehe Foto unten).

Ein weiteres Highlight des Dorfes Hohendorf ist der Blick von seiner Anhöhe über die weitläufige Peenelandschaft (siehe Foto oben). Ansonsten liegt im Orte eher der berühmte tote Hund begraben.

Orte in der Umgebung:
Wolgast, Lassan, Katzow, Zemitz und Wrangelsburg

© Andreas Reuter