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Im Herbst 2005 zählte
man in Groß-Mohrdorf nur 1000 Einwohner, dafür aber
über 30000 Kraniche, die auf ihrer Durchreise in südlichere
Gefilde in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes Rast gemacht
haben. Natürlich sind hier sowohl ein ganzjährig geöffnetes
Kranich-Informationszentrum (siehe auch den Link unten) als auch
ausgewiesene Beobachtungsplätze nicht nur für
die Freunde des Naturerlebnistourismus vorhanden.

Auf ihrem
Heimzug kann man übrigens diese berühmten Wappenvögel einer
bekannten deutschen Fluglinie von Ende Februar bis Ende April,
auf ihrem Wegzug von Ende August bis Ende November in Groß
Mohrdorf begutachten.
Als permanente
Sehenswürdigkeit des Kranichdorfes darf man dagegen die
mittelalterliche Backsteinkirche bezeichnen, die gegen Ende
des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Besonders der Turm fällt
durch seine außergewöhnliche Form auf, da er verhältnismäßig
breit ist und von einer bemerkenswerten Haube gekrönt wird, die
einer spitzen Mütze mit abstehenden Ohrenklappen ähnelt. Die
Innenausstattung der Kirche ist im wesentlichen barock. Die
Orgel aus dem Jahre 1870 zählt zu den jüngeren
Ausstattungsstücken und stammt aus der Stralsunder
Mehmel-Werkstatt.
Auf dem Friedhof, der die Kirche umgibt, sind mehrere alte Grabplatten und drei neugotische Mausoleen sehenswert.

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