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Die Hanse- und
Universitätsstadt Greifswald, die rund 55000 Einwohner zählt, ist die
zweitgrößte Stadt Vorpommerns nach
Stralsund. Viele schöne historische Gebäude der 1250
gegründeten Stadt haben sich erhalten: Zu den bedeutendsten erhaltenen Bauwerken
gehören

Das rot angestrichene, barocke
Rathaus dominiert als größtes Gebäude den rund 100 m
x 100 m großen Marktplatz, der als einer der schönsten in Norddeutschland
gilt. Das gesamte Stadtbild dagegen prägen die hohen Türme der drei
gotischen Kirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi. Im Dom St.
Nikolai wurde Caspar David Friedrich, der bedeutendste Sohn Greifswalds, 1774 getauft.

Einige seiner Gemälde kann man
in der Gemäldegalerie des Pommerschen Landesmuseums direkt
gegenüber dem Marktplatz bewundern. Einblicke in Leben und Werk des
berühmten Malers bietet auch das Caspar-David-Friedrich-Zentrum,
das sich in der ehemaligen Friedrich Seifensiederei am Dom St. Nikolai
befindet. Ein weiteres interessantes Museum ist der Stadt- bzw.
Museumshafen mit seinen alten Schiffen. Meistens handelt es sich bei
diesen Freiluft-Exponaten um historische Frachtsegler.

Greifswald ist aber nicht nur
Museumsstadt, sondern in erster Linie Universitätsstadt. Die rund 10000
Studenten studieren an einer der ältesten Universitäten im
Ostseeraum, die im Jahre 1456 gegründet wurde. Sehenswert ist vor allem
das zentrale Unigelände: Dort reihen sich um einen Innenhof herum
Universitätsgebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu einem
außergewöhnlichen Architekturensemble aneinander.

Last, but not least: Die beiden eingemeindeten Vororte
Wieck und Eldena bergen auch noch zwei Überraschungen:
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eine historische Klappbrücke
über das Flüsschen
Ryck, die vor einhundert Jahren nach niederländischen Vorbildern
errichtet wurde, und
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eine Klosterruine, die durch die Gemälde Caspar
David Friedrichs zumindest in Kunstkreisen Weltruhm erlangt hat.
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