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Das Dorf Freest
findet man auf dem Festland 10 Kilometer nördlich von Wolgast unweit der Mündung des Peenestroms
in die Ostsee. Kurz vor 1300 wurde der Ort das erste Mal in einem mittelalterlichen Dokument erwähnt. Seine größte historische
Katastrophe erfuhr Freest während des 30-Jährigen-Krieges, als es im Jahre 1628 von Truppen des dänischen Königs
Christian IV vollständig niedergebrannt wurde. Ansonsten aber
hat sich die Weltgeschichte nicht weiter für das beschauliche Fischerdorf interessiert.
Der heutige kleine Fischereihafen in Freest wirkt niedlich. Rund 30 Kutter, die Küsten- und
Hochseefischerei betreiben, ankern an den Kaianlagen. Hier kann man nicht nur als Tourist ein bisschen die Seele baumeln lassen und dabei frischen Fisch genießen. Vom
Hafen aus kann man übrigens auch per Fährschiff auf die Greifswalder Oie gelangen oder nach Peenemünde übersetzen.
Einen Einblick in das örtliche historische
Fischerleben gewährt die Freester Heimatstube. Sie ist außerdem Stätte eines kleinen Produktionsbetriebes, der nach traditionellen Vorbildern
Fischerteppiche knüpft und diese auch zum Verkauf anbietet.
Als weitere Sehenswürdigkeit es Dorfes darf
man den Blick vom Strand auf das Flussmündungsgebiet und das gegenüberliegende
Peenemünde bezeichnen. Der Strand in Freest ist übrigens in Ordnung, zum Sonnenbaden hervorragend geeignet,
aber ehrlicherweise muss man zugeben, dass es gewiss noch schönere Badegelegenheiten in Vorpommern gibt.
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