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SEHENSWERTE BRÜCKEN

Das größte Verkehrstragewerk in der Region ist die über 1 km Länge sich erstreckende Brücke über den Strelasund (siehe Bild oben), die Rügen mit Stralsund bzw. dem Festland verbindet. Ihre Pylone ("Seiltragstützen", siehe Foto links) erreichen nahezu 130 Meter Höhe, was man als eine Rekordhöhe bezeichnen kann, denn die Pylone werden von keiner anderen architektonischen Schöpfung in Vorpommern überragt.

Neben neuer Architektur gibt es aber in der Region auch viel altes zu bewundern: In Vorpommern sind nämlich noch zwei historische Holzklappbrücken vorhanden, die um 1900 nach niederländischen Vorbildern errichtet wurden. Eine davon befindet sich im Greifswalder Vorort Wieck und überspannt dort den Fluss Ryck (siehe Foto rechts).

Die andere trifft man rund 40 km südwestlich von Greifswald an. Die ungefähr halb so große Brücke in Nehringen (siehe folgendes Foto) verbindet sogar Vorpommern und Mecklenburg miteinander, da die Trebel die historische Grenze zwischen beiden Landesteilen markiert. Beide Brücken werden zum Zwecke der Öffnung immer noch mechanisch, d. h. per Hand, betrieben.

Die vielleicht schönste moderne Brücke in der Region, die Peenebrücke, steht in Wolgast (siehe folgendes Foto). Über den Neubau aus der Mitte der neunziger Jahre, einer kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke, rollt der Verkehr zwischen dem Festland und der Insel Usedom.

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Ursprünglich waren es drei Brücken, die zur Insel Usedom führten. Die beiden in Wolgast bzw. Zecherin sind heute noch in Betrieb, die dritte ist seit dem Ende des zweiten Weltkriegs nur noch ein Fragment. Dass aber auch Brückenruinen sehr sehenswert sein können, beweist das monumentale Hubwerk der ehemaligen Eisenbahnbrücke in Karnin

    

 

© Andreas Reuter