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| AUEROSE |
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zur Übersichtskarte


Zur geographischen Lage: Das Dorf Auerose, das zur Gemeinde Neu Kosenow gehört und weniger als 100 Einwohner
zählt, liegt ein paar Kilometer südöstlich von der Stadt Anklam an der Straße nach Pasewalk unweit des Stettiner- bzw. Oderhaffs.
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In dem eher bescheidenen ländlichen
Gemeinwesen findet man ein sehenswertes, teilweise restauriertes Schloss, das der
Familie von Borcke(n) bis zur Enteignung 1945 als herrschaftlicher Wohnsitz
diente. Zu DDR-Zeiten nutzte man das imposante Gemäuer dann als Gemeindewohnraum.
Ursprünglich wurde das Schloss um das Jahr 1850 im neogotischen Stile errichtet, aber Anfang des 20. Jahrhunderts in neobarocken
Formen umgestaltet. Der zehnachsige Bau ist an seiner Hauptfassade streng symmetrisch und wird neben segmentbogigen Fenstern und Gesimsen im
wesentlichen durch seitliche schlanke Türmchen und durch einen zweiachsigen, giebelgekrönten Mittelrisaliten gegliedert. Im
Zentrum des reich verzierten Giebels befindet sich übrigens ein großes, so genanntes Ochsenauge (siehe
folgendes Foto). Den hinteren Teil des Schlosses prägt ein hoher Turm mit geschwungener Haube (siehe Bild oben).

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Auf dem Friedhof, direkt neben der kleinen, eher schlichten Dorfkirche, die vermutlich aus dem 18.
Jahrhundert stammt oder noch ein bisschen älter ist, steht ein weiterer bemerkenswerter Bau im Dorf
Auerose: eine imposante Grabstätte in der Gestalt eines antiken Antentempels (siehe Foto unten), die im Jahre 1898 für die
oben schon erwähnte Schlossbesitzerfamilie von Borcke(n) angelegt wurde.
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© Andreas Reuter
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