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Moderne reetgedeckte Häuser im Seebad

Kirche in Ahrenshoop

Ferienunterkunft

Strand in Ahrenshoop

Ferienuntekunft

Kunstkaten

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Seebad Ahrenshoop

Streng genommen ist das vorpommersche Ahrenshoop ein geteilter Ort, denn die beiden 1950 eingemeindeten Dörfer Althagen und Niehagen gehören zum Landesteil Mecklenburg und werden deshalb hier auf dieser Vorpommern-Website auch nicht berücksichtigt. Das gleiche Phänomen begegnet uns in der nicht weit entfernten Doppelgemeinde Ribnitz-Damgarten, die auch zu DDR-Zeiten als Zeichen der Vereinigung beider Landesteile zusammengeschlossen wurden.

Die große Geschichte hat sich für das auf einem sehr schmalen Landstreifen gelegene ehemalige Fischerdorf, das von 1648 bis 1815 Grenzort von Schwedisch-Pommern zu Mecklenburg war, wirklich nicht besonders interessiert. 1311 gilt als das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung. Eine vom Pommernherzog in Ahrenshoop angelegte Festung und Handelsniederlassung wird 1395 von einer Streitmacht der nahen Hansestadt Rostock zerstört. Danach fast nur noch Ruhe, Beschaulichkeit und Abgeschiedenheit, bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts allmählich der Tourismus im kleinen Fischerdorf einsetzte. In dieser Zeit ließen sich auch die ersten Künstler in Ahrenshoop nieder. Der Ort wurde schließlich ein Bad der Kulturschaffenden. Dies trifft mit kleinen Abstrichen auch heute noch zu. Auffällig sind auf jeden Fall die vielen Kunsthäuser, die sich im Seebad niedergelassen haben. Für die Bewunderer der Malerei und der bildenden Künste ist das ehemalige Fischerdorf mit seinen wenigen hundert Einwohnern sicherlich ein Ort höchster Freude und höchsten Genusses.

Die Straßen von Ahrenshoop säumen sehr viele gefällige Gebäude aus alter und moderner Zeit. Oft sind sie reetgedeckt. Besonders ins Auge fallen dabei unter anderem zwei Bauwerke: die Bunte Stube, ein Bauhausgebäude aus dem Jahre 1922 von Walter Butzek, und die Kirche. Sie wurde 1951 errichtet. Ihr reetgedecktes Satteldach reicht fast bis zum Boden.

Noch ein paar Worte zum Strand: Er ist lang, steinlos und feinsandig, aber nicht besonders tief bzw. breit, mit anderen Worten: für einen üppigen Massentourismus nicht gerade besonders geeignet. Das kann aber unter Umständen auch von Vorteil sein. Last, but not least: Auch ein bisschen Steilküste ist im Seebad Ahrenshoop vorhanden.
 

Moderne Reetdachhäuser

Nahe Orte in der Umgebung: 
Zingst und Prerow

Nützliche Links:

http://www.kunstkaten.de   http://www.ostseebad-ahrenshoop.de

http://www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

© Andreas Reuter

Reetdachhaus im Seebad Ahrenshoop

Modernes Fachwerkhaus im Ostseebad

Weitere Badeorte an der Ostsee in Vorpommern, die auf dieser Website neben dem Seebad Ahrenshoop vorgestellt werden:

Freest, Heringsdorf, Hiddensee, Loissin, Lubmin, Ludwigsburg, Prerow und Zingst;

siehe auch: Seebäder in Vorpommern