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Rund 800 Einwohner zählt die kleine Gemeinde Ahlbeck im Landkreis Vorpommern-Greifswald nahe der deutsch-polnischen Grenze. Nicht zu
verwechseln ist das Dorf mit dem namensgleichen Seebad Ahlbeck
auf der Insel Usedom, das 40 Kilometer weiter nördlich jenseits des Stettiner Haffs
liegt. Die Geschichte des Dorfes lässt sich bis in das Mittelalter zurück verfolgen, ist aber wohl in erster Linie nur
für eingefleischte Lokal- und Hobbyhistoriker besonders interessant. Die werden jedem Neugierigen dann zum Beispiel
berichten, dass noch Anfang des 19. Jahrhunderts Wölfe in der Gegend von Ahlbeck erlegt wurden. Wie dem auch sei: Wer sich
detailliert über das Dorf informieren möchte, besucht am besten die 1999 gegründete Heimatstube.
Bemerkenswert ist die schöne, von hohen Bäumen
gesäumte Fachwerkdorfkirche (siehe Fotos), die im spätbarocken Stil in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet
wurde. Die Ziegelsteingefache sind weiß verputzt. Der 31 Meter hohe Turm, den eine Haube mit Kuppeln und offener Laterne krönt, ist ins
Gebäude eingezogen. Zur Innenausstattung gehören ein barocker Kanzelaltar und Emporen, außerdem eine Grünebergorgel aus dem
19. Jahrhundert, die noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist.
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